Lackier

Industrie

Metalleffektpigmente werden in zahlreichen Lackier- und Beschichtungsanwendungen eingesetzt. Die Effektpigmente von AVL sind für ihre hochwertigen Metalliceffekte und Funktionstüchtigkeit in folgenden Einsatzbereichen bekannt:

Metallic Effect Pigments for Can Coatings by AVL Metal Powders
Metallic Effect Pigments for Can Coatings by AVL Metal Powders

DOSENBESCHICHTUNGEN

Metalleffektpigmente für Dosenbeschichtungen:

Aluminiumpigmente werden für die Überdeckung von Fehlerstellen im Metall der Lebensmittel- und Getränkedosen eingesetzt. Hierfür eignen sich jedoch nur äußerst feine Aluminiumeffektpigment, da schon die Beschichtung sehr dünn ausfällt und eine hohe Abdeckung gefordert ist.

Empfehlungen für Anwender:

Das AVL-Sortiment an Aluminiumeffektpigmenten (Pulver und Pasten) ist besonders gut für Dosenbeschichtungen geeignet, die auf Epoxid- bzw. Phenolharzformulierungen und anderen Formulierungen basieren. Es erfüllt insbesondere alle Anforderungen an die Partikelgröße, Abdeckung, elektrische Leitfähigkeit und an den Metallic-Effekt. Auf Anforderung stehen außer Methoxypropanol (PM) auch andere Lösungsmittel / Trägersubstanzen zur Verfügung, z. B. Lösungsbenzol.

Hinweis: Der Gebrauch eines Rührwerks mit hoher Drehzahl kann die Partikel brechen und im Ergebnis zu einem reduzierten Glanz und verringerten Metallic-Effekt führen. Wir empfehlen somit dringend, ein Rührwerk mit niedriger Drehzahl (max. 50 U/min) zu verwenden.

Industrial coatings by AVL Metal Powders

INDUSTRIELACKE

Metalleffektpigmente für Industrielacke

Aluminium- und Goldbronze-Effektpigmente werden für Metalleffektlacke (für Spezialeffekte) mit exzellenter Deckfähigkeit eingesetzt, die sich für eine Vielzahl von Anwendungen mit Industrielacken eignen, wie etwa Konsumgüter, Inneneinrichtungen, Bodenbeläge etc.

Aerosol coatings by AVL Metal Powders
Aerosol coatings by AVL Metal Powders

AEROSOLLACKE

Metalleffektpigmente für Aerosollacke

Empfehlungen für Anwender:

HERKÖMMLICHE SYSTEME

Für den Einsatz von Metallpigmenten in Sprühdosenprodukten gilt folgende Faustregel: Die Düsenöffnung der Sprühdose muss mindestens drei Mal größer sein als die mit d₉₀ anberaumte Partikelgröße des in der Formulierung enthaltenen Metallpigments. Metalleffektpigmentpasten für Sprühdosenprodukte besitzen in der Regel einen sehr hohen Feststoffgehalt, um den Anteil der Lösungsmittel in der Formulierung zu reduzieren (z. B. AVL Dunkelgold 36/WS/90-10).

SYSTEME AUF WASSERBASIS

Die Aquastab-Produktreihe von AVL (auf Basis von Methoxypropanol oder Butylglycol) eignet sich hervorragend für Anforderungen, die von Systemen auf Wasserbasis gestellt werden. Dispergieren Sie unbedingt die Aquastab-Paste vor Zubereitung der Formulierung mit etwas Wasser oder Alkohol vor, um eine homogene Mischung sicherzustellen, bevor Sie die restlichen Zutaten der Formulierung hinzufügen.

Hinweis: Gebrauchen Sie ausschließlich ein Rührwerk mit niedriger Drehzahl (50 U/min), da hohe Drehzahlen die Metallpartikel brechen können, wodurch Sie den Metallic-Effekt nach der Anwendung verringern. Der Durchmesser der Sprühdüse muss mindestens drei Mal größer als der Durchmesser der größten Partikel sein.

Powder coatings by AVL Metal Powders

PULVERBESCHICHTUNGEN

Metalleffektpigmente für Pulverbeschichtungen:

Metalleffektpigmente von AVL eignen sich am besten für eine freie Beimischung, um einen optimalen Metallic-Effekt und Glanz zu erhalten. Bei einer Extrusion hingegen werden die in der Formulierung enthaltenen Pigmente gebrochen, was sich zu Lasten des Metallic-Effekts und anderer Eigenschaften auswirkt. Mischen Sie die Effektpigmente bitte direkt der Formulierung bei, um die geforderte Konzentration von 2–5 % im Monomer zu erhalten.

Um eine glatte und homogene Textur des zu beschichtenden Substrats zu erhalten, sind allgemein feinere Sorten erforderlich. Aluminiumeffektpigmente können einer Aushärtetemperatur von 180 °C widerstehen. Bei Bronzeeffektpigmente hingegen wird bei einer über 5 Minuten andauernden Exposition gegenüber Temperaturen oberhalb 100 °C die Färbung beeinträchtigt. In solchen Fällen empfehlen wir, die zeitliche Exposition einzuschränken, wenn die Artikel bei Temperaturen von mehr als 100 °C ausgehärtet werden, bis ein optimaler Kompromiss zwischen der Aushärtetemperatur und Aushärtedauer gefunden wurde.

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